FFR setzt Meilensteine für die nächsten Jahre

Nach der Kommunalwahl heißt vor der Kommunalwahl – auch beim Forum für Rottweil (FFR). Gestärkt und voller Schwung durch einen Sitz mehr im Gemeinderat geht die Wählervereinigung FFR in die kommende Legislaturperiode. Und dafür hat sich die Gruppierung viel vorgenommen.

Bei ihrer ersten Sitzung am vergangenen Dienstag setzten ihre Mitglieder gleich mehrere Meilensteine: Zum einen will sich FFR durch ihre drei Stadträte Heide Friederichs, Bernhard Pahlmann und Max Burger weiterhin aktiv in die aktuelle Tagespolitik einmischen: will wie bisher eigene Akzente setzen, will grüne, soziale und bürgernahe Alternativen aufzeigen, ein Forum für die Interessen aller Bürger in Rottweil sein. Genannt wurden dabei aktuelle Themen wie die Umgestaltung der Hauptkreuzung, das Alkoholverbot in der Innenstadt, die Belebung der Museen oder die Verbesserung des Radverkehrs, um nur ein paar Stichworte zu nennen. Eine konsequent auf fairen Handel ausgerichtete Stadtpolitik, die kritische Betrachtung des Tafelladens und der Schulmensen wurden ebenfalls genannt.

Neben Tagesaktuellem stehen aber auch die im Wahlkampf angesprochenen Themenblöcke auf der Agenda, deren Umsetzung FFR vorantreiben will. Dabei will die Gruppierung ihren Gemeinderäten den Rücken für das Tagesgeschäft freihalten, im Hintergrund neue Themen erarbeiten und zur Antragsreife bringen. Drei große Bereiche seien genannt: Die Wertschöpfung vor Ort, soziales Miteinander und Energiepolitik. Darunter fallen die Integration gesellschaftlich benachteiligte Gruppen genauso wie die Stärkung der Rolle von Jugendlichen und Familien in der Stadtpolitik, die Entwicklung eines ökologischen Energie- und Verkehrskonzeptes genauso wie eines Gesamtleitbildes für Rottweil.

Doch FFR präsentiert mit Max Burger nicht nur einen neuen Kopf in der Gemeinderatsfraktion. Auch innerhalb der Gruppierung hat sich Einiges bewegt: Burger hat seine bisherige Rolle als FFR-Sprecher abgegeben. An seiner Stelle wurde Klaus Oßmer gewählt. Als seine Stellevertreterin und Pressesprecherin fungiert in Zukunft Elke Reichenbach, unterstützt von Johannes Dürr, der vor allem für den Webauftritt zuständig sein wird. Über die Kasse wachen Enikö Riek-Nagy und Lothar Kwasnitza. Zusätzliche Ansprechpartner für den Themenbereich Jugend ist Sebastian Schuler, und Hubert Nowack fungiert als Kommunikationspartner für Handel und Wirtschaft Schwerpunkt bei wirtschaftlichen Themen.

FFR trifft sich das nächste Mal am Montag, 13. Juli, um 20 Uhr und freut sich über weitere Mitstreiter. Der Ort für das Treffen wird noch in der Tagespresse bekannt gegeben.